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Hundehalter müssen lernen umzudenken

Gehen Sie mit der Zeit ...


 

Die Zeiten ändern sich − Auch in der Hundeausbildung

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Heute braucht er mehr als nur einen wohlerzogenen Hund, heute muss der Hundehalter die Verantwortung für seinen Hund wahrnehmen und vor allem sich dessen auch bewusst sein.

 

Früher war alles besser ...

Es war nicht besser − aber einfach anders. Früher musste man sich als Hundehalter weniger Gedanken darüber machen, ob jetzt der Hund irgendjemand stört oder nicht. Heute gelten Hunde schon vielfach als Belästigung wenn sie schon einfach da sind. So haben einige Hunde von Anfang an sehr schlechte Karten.

 

Freiheit ist nicht gleich Freiheit

Viele Hundehalter verstehen unter Freiheit des Hundes, dass der Hund sich frei bewegen kann und einfach nur Hund sein kann. Ist ja zum einen richtig, andererseits kann ich auch auf engstem Raum mit meinem Hund in Freiheit leben. Es ist einfach reine Ansichtssache. Der Hund macht sich nichts aus einem grossen Auto, einem grossen Haus oder Markenfutter. Für den Hund zählt einfach, dass er einen starken und verantwortungsvollen Hundehalter an seiner Seite hat, der ihm die Sicherheit und die Geborgenheit gibt, die er braucht.

 

Sie als Hundehalter sind das Wichtigste für Ihren Hund

Egal wie gross der Garten ist, wie gut das Futter schmeckt, Hauptsache Sie sind da. Und mal ehrlich, dieses Gefühl ist doch einfach schön. Gebraucht zu werden und vor allem bedingungslos geliebt zu werden.

 

Ich möchte einen Hund

Nehmen Sie sich diese 2 Minuten Zeit und entscheiden Sie dann


 

Das haben Sie als angehender Hundehalter zu erwarten

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Einen Hund zu haben hört sich für sehr viele Leute sehr verlockend an. Natürlich ist es schön einen Hund an seiner Seite zu haben, doch das Halten von Hunden wir leider immer anspruchsvoller und sollte demnach wirklich gründlich überlegt werden. Die Zeiten wo man einfach mit einem Hund vor die Tür gehen konnte und durch Parks spazieren konnte ist leider vorbei.

 

Mit dem müssen Sie rechnen:
  • Hunde dürfen in Parks nicht frei herumlaufen
  • In teils Kantonen braucht es für spezielle Rassen eine Bewilligung
  • Jeder Beissunfall muss gemeldet werden
  • In teils Kantonen herrscht Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht
  • Es muss eine Hundesteuer bezahlt werden
  • Sie benötigen ein Haftpflichtversicherung für Ihren Hund
  • Sie müssen eine obligatorische Ausbildung machen (BVET)
  • Ihr Hund muss eine obligatorische Ausbildung machen (BVET)
  • Sie werden zukünftig einen Wesenstest oder eine Halterprüfung machen müssen
  • Die Anforderungen an den Hundehalter werden steigen
  • Hunde essen, müssen zum Arzt – bedenken Sie also auch die finanzielle Belastung
  • Gewisse Rassen sind bereits in einigen Kantonen verboten
  • Sie tragen die Verantwortung für ein ganzes Hundeleben
  • Ihr Hund braucht Bewegung und muss bei jedem Wetter raus!
  • Haben Sie genügend Geduld und Zeit für einen Hund?
  • Gestattet es der Vermieter, einen Hund zu haben?
  • Gibt es in Ihrem Haushalt Menschen mit Allergien (Asthma etc.)?
  • Wohnen bei Ihnen Sauberkeitsfanatiker (Haare, Schmutz etc.)?
  • Was geschieht mit dem Hund bei Berufswechsel, Wohnungswechsel oder Nachwuchs?
  • Ist Ihr Auto «hundefreundlich»?

 

Wenn Sie mit allen Punkten leben können, dürfen Sie sich weiterhin Gedanken über einen Hund machen. Sollten Sie aber bei einem oder mehreren Punkten ein unsicheres Gefühl haben, oder den Preis dafür nicht bezahlen wollen, sollten Sie sich nochmals grundsätzlich überlegen, ob Sie diese Verpflichtung eingehen möchten. Ich möchte hier niemandem Angst machen oder jemandem verbieten einen Hund zu haben. Aber es gibt heute so viele Hundehalter, welche sich überhaupt nicht um die Ausbildung ihrer Hunde kümmern. Natürlich gibt es auch sehr viele andere, welche das sehr gut machen, aber so lange es schwarze Schafe gibt, leiden alle Hundehalter darunter.

 

Anforderungen an Hundehalter von heute

Sind Sie den Anforderungen gewachsen?


 

Bin ich der Verantwortung für einen Hund gewachsen?
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Die Anforderungen an einen Hundeführer werden immer höher und vor allem immer wichtiger. Mittlerweilen gibt sogar das BVET eine Ausbildung für den Hundehalter als obligatorisch vor. Probleme mit Hunden sind meistens auf einen Fehler beim Hundehalter zurückzuführen. Doch das Schöne ist ja, dass man sich ja ändern kann und somit auch die Probleme beheben kann.

Es gibt nach wie vor noch sehr viele Hundehalter, welche der Ansicht sind, dass es keine Rücksicht gegenüber Nichthundehalter braucht und das man den Hund einfach laufen lässt. Genau hier fängt dann der Unterschied zwischen einem verantwortungsvollen Hundehalter und einem verantwortungslosen Hundehalter an. Als verantwortungsvollen Hundehalter oder Hundeführer nehme ich meinen Hund, egal in welcher Situation, immer an meine Seite und achte darauf, dass der Hund auch da bleibt. Denn ein verantwortungsvoller Hundehalter nimmt Rücksicht auf seine Umwelt − mit oder ohne Hund.

 

Was wird heute von einem
Hundeführer erwartet?

- Den Hund in jeder Situation unter Kontrolle haben
- Respektvolles Verhalten
- Der Hund darf keine Belästigung für andere sein
- Der Hund muss ruhig und geduldig sein
- Dem Hund eine artgerechte Haltung bieten

Bei meinen Ausbildungen lege ich deshalb immer sehr viel Wert darauf,  dass die Hundehalter verstehen, dass wir uns als Hundehalter der Gesellschaft anpassen müssen und nicht umgekehrt.

 

Der Traum von der grossen Freiheit

Der Traum von der grossen Freiheit gibt es leider heutzutage nicht mehr, denn wo kann ich einen Hund noch bedenkenlos umherrennen lassen? Nirgends. Dies fängt sogar schon im Welpenalter an. Früher konnte man ohne Probleme den Welpen einfach hinter sich herlaufen lassen. Dies ist leider heute nicht mehr möglich, da vielerorts Leinenpflicht besteht oder Konfliktsituationen einfach vorprogrammiert sind.

 

Zeigen Sie Emotionen und Gefühle

Lassen Sie Ihren Hund spüren, wenn er was richtig gemacht hat


 

Ihr Hund braucht keine «Guetzli's» – Ihr Hund braucht Ihre Liebe und Ihre Geborgenheit

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Ein wichtiger Bestandteil bei meinen Kursen und Ausbildungen, ist das Arbeiten ohne «Guetzli's» und «Leckerli's». Mein Ziel ist eine Partnerschaft zum Hund, welche auf Respekt, Achtung und Liebe besteht und nicht mit «Guetzli's» oder «Leckerli's» gekauf werden muss. Sobald ich meinen Hund für ein bestimmtes Verhalten bestechen muss, zeige ich ihm, dass ich ihm nicht vertraue. Wie kann ich dann erwarten, dass mir der Hund vertraut? Eine Freundschaft, welche aber auf Herzenswärme und der Liebe zu Ihrem Hund besteht, hält ewig und in jeder Situation.

Daher lernen bei mir die Hundeführer zuerst ihre Ausdrucksweise und Körpersprache anzupassen. Aber mal ehrlich − zeigen Sie in jeder Situation mit Ihrem Hund die Emotionen, die Sie fühlen. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass er seine Sache gut gemacht hat und dass Sie stolz auf Ihn sind. Lassen Sie ihn diese Freude und Wärme spüren.

 

 

 

Klare Anweisungen ergeben klare Ausführungen

Versteht Sie Ihr Hund eigentlich?


 

Ein Hund braucht klare Anweisungen und jemand, der ihn sicher durch den Alltag führt

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Die meisten Probleme im Zusammenleben mit unseren Hunden sind auf eine falsche oder mangelhafte Konsequenz unsererseits zurückzuführen. Ein Hund braucht klare Regeln und Grenzen, welche immer gleich sind. Es ist für einen Hund sehr schwer zu verstehen, warum er einmal etwas  darf und das nächste Mal wieder nicht. Ein Hund baut sich Verknüpfungen zu Situationen und Eindrücke. Es ist daher unsere Verantwortung und unsere Aufgabe als Hundehalter, dafür zu sorgen, dass die Regel und Grenzen immer gleich bleiben. Natürlich darf man die Grenzen leicht ausweiten, wenn das Verhalten des Hundes es zulässt, aber es liegt in der alleinigen Entscheidungskraft des Hundehalters − und nicht beim Hund.

Sobald ein Hund klar und sicher geführt wird, gibt es aber auch immer wieder Stimmen, welche meinen, ein Hund braucht Freiheiten und darf nicht nur einfach «funktionieren». Doch leider ist das mit der Hundehaltung so − ein Hund muss in jeder Situation zu 100% Prozent funktionieren − ein Fehler kann allenfalls ihm oder einem Menschen das Leben kosten!

Und genau dieser Verantwortung müssen wir uns bewusst sein, wenn wir einen Hund an unserer Seite haben! Dies hat nichts mit Tierquälerei oder Freiheitsentzug zu tun − es ermöglicht dem Hund ein Leben wie es in seiner Natur liegt − ein Leben im Rudel.

 

 

 


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Vorbestrafte Hunde sind Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten, welche vom Veterinäramt bestimmte Auflagen erhalten haben und somit eine «kriminelle» Vergangenheit haben.

Keine SKN-Kurse

Das Hauptziel meiner Arbeit ist das Sicherstellen, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Umwelt besteht und dass der Hund problemlos in den Alltag integriert werden kann. Dies ist aber mit einer Ausbildung von 4 Stunden Theorie und 4 Stunden Praxis einfach schlicht und einfach unmöglich und vor allem unverantwortlich. Daher biete ich solche Kurse nicht an.

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